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<title>Confessiones</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Confessiones</span></h1>
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<p>Die <b>Bekenntnisse</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic"><i><b>Confessiones</b></i></span>) sind <a href="Autobiografie" title="Autobiografie">autobiographische</a> Betrachtungen des christlichen <a href="Kirchenlehrer" title="Kirchenlehrer">Kirchenlehrers</a> <a href="Augustinus_von_Hippo" title="Augustinus von Hippo">Augustinus</a>. Sie entstanden in den Jahren von 397 bis 401 n.&nbsp;Chr.<sup id="cite_ref-marrou_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-marrou-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Augustinus war damals Bischof von <a href="Hippo_Regius" title="Hippo Regius">Hippo Regius</a> in der <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">römischen</a> Provinz <a href="Numidien" title="Numidien">Numidien</a>, heute <a href="Annaba" title="Annaba">Annaba</a> in <a href="Algerien" title="Algerien">Algerien</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Allgemeines">Allgemeines</h3></div>
<p>Die <i><span lang="la">Confessiones</span></i> sind in 13 Bücher aufgeteilt. Die Bücher 1 bis 9 enthalten rückblickende Betrachtungen bis zum Jahr 387. Geschichtliche und politische Ereignisse jener Tage blendet Augustinus, zur Zeit der Verfassung <a href="Bischof" title="Bischof">Bischof</a>, aus und legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung seines Denkens, Suchens und Fragens. Im 8.&nbsp;Kapitel des 10.&nbsp;Buches findet sich eine Schilderung seines Gemütszustandes zur Zeit der Abfassung, seine persönliche Schilderung seines „<a href="S%C3%BCnde" title="Sünde">Sünderseins</a>“, aber auch die <a href="Psychologie" title="Psychologie">psychologische</a> Abhandlung über das <a href="Ged%C3%A4chtnis" title="Gedächtnis">Gedächtnis</a>, deren folgende Passage <a href="Francesco_Petrarca" title="Francesco Petrarca">Francesco Petrarca</a> auf dem <a href="Mont_Ventoux" title="Mont Ventoux">Mont Ventoux</a> seine dichterische Berufung erkennen ließ:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Et eunt homines mirari alta montium et ingentes fluctus maris et latissimos lapsus fluminum et oceani ambitum et gyros siderum, et relinquunt se ipsos. – Und es gehen die Menschen hin, zu bestaunen die Höhen der Berge, die ungeheuren Fluten des Meeres, die breit dahinfließenden Ströme, die Weite des Ozeans und die Bahnen der Gestirne und vergessen darüber sich selbst.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Die Confessiones enthalten zahlreiche Informationen über den spätrömischen Alltag, geschildert aus der Perspektive eines Mannes, der aus gehobenen materiellen Verhältnissen stammt. Die üblichen Vergnügungen, die Schulbildung, das Verhältnis zur Familie sowie zum eigenen und zum anderen Geschlecht sind anschaulich, wenn auch überwiegend ablehnend, dargestellt. Durch die konsequente Verwendung der Personalpronomen „Ich“ und „Du“ wird jeder Leser in die Rolle des Protagonisten versetzt, der sich an seinen Gott richtet. Daher findet sich weniges, was allzu persönlich und deshalb nicht übertragbar wäre.
</p><p>Das Werk beginnt mit der persönlichen Entwicklung des Augustinus hin zum christlichen Glauben (Buch 1–8) und enthält gegen Schluss immer mehr <a href="Philosophie" title="Philosophie">philosophische</a> Betrachtungen (Buch 9–13), besonders zum Thema <a href="Zeit" title="Zeit">Zeit</a> (Buch 11). Anhand der <i><span lang="la">Confessiones</span></i> lässt sich die Auseinandersetzung zwischen <a href="Manich%C3%A4ismus" title="Manichäismus">Manichäismus</a> und <a href="Neuplatonismus" title="Neuplatonismus">Neuplatonismus</a> und dem <a href="Christentum" title="Christentum">Christentum</a> nachvollziehen, die sich auch im Leben Augustinus’ widerspiegelt.
</p><p>Als Grundlinien der Confessiones lassen sich verschiedene Aspekte nennen:
</p>
<ul><li>Das Buch ist als betendes Lob Gottes geschrieben.</li>
<li>Der Mensch ist grundsätzlich Sünder. Daher handelt es sich vor allem um „Bekenntnisse“ der Sünden.</li>
<li>Ruhe findet man erst in Gott.</li>
<li>Glaube ist pures Gnadengeschenk.</li>
<li>Glauben und Verstehen gehören zusammen.</li>
<li>Gott ist <a href="Ewigkeit" title="Ewigkeit">Ewigkeit</a>, <a href="Wahrheit" title="Wahrheit">Wahrheit</a>, <a href="Liebe" title="Liebe">Liebe</a> und guter Ursprung aller Dinge.</li>
<li>Sünde ist eine Perversion am Sein, also eine Abkehrung vom Guten, da das Böse/Schlechte als Mangel des Guten (<i><a href="Privation_(Philosophie)" title="Privation (Philosophie)">privatio boni</a></i>) verstanden wird.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zu_einzelnen_Büchern"><span id="Zu_einzelnen_B.C3.BCchern"></span>Zu einzelnen Büchern</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="8._Buch">8. Buch</h4></div>
<p>Das 8. Buch enthält die Bekehrungsgeschichte, die auf ziemlich genau um den 1. August 386 zu datieren ist.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Selbsterkenntnis" title="Selbsterkenntnis">Selbsterkenntnis</a> bildet dabei eine Voraussetzung für die <a href="Bekehrung_(Christentum)" title="Bekehrung (Christentum)">Bekehrung</a>. Im Vorfeld zur Bekehrung durchlebt Augustinus einen Willenszwiespalt (vgl. <a href="Brief_des_Paulus_an_die_R%C3%B6mer" title="Brief des Paulus an die Römer"><span style="white-space:nowrap;">Römer</span></a> 7&nbsp;) mit Selbstanklagen. Augustinus steht vor Augen, dass seine Bekehrung einen asketisch-zölibatären Lebensstil implizieren wird, was besonders an seinem Bekehrungstext Röm 13,13f. deutlich wird:
</p>
<blockquote><p>„Nicht in Schmausereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und im Bett, nicht in Streit und Neid, sondern zieht den Herrn <a href="Jesus_Christus" title="Jesus Christus">Jesus Christus</a> an und sorgt euch nicht um das Fleisch und seine Begierden.“ (8. Buch, 12. Kap./29. Abschn.)</p></blockquote>
<p>Er stößt auf diese Stelle, weil eine kindliche Stimme ihm zuruft: „Tolle lege, tolle lege“ (Nimm und lies).
</p>
<blockquote><p>„[Da] strömte das Licht der Gewissheit in mein Herz, jegliche Finsternis des Zweifels war verschwunden.“ (8. Buch, 12. Kap./29. Abschn.)</p></blockquote>
<p>In diesem Zusammenhang steht die Metapher des Lichts für Klarheit und <a href="Gewissheit" title="Gewissheit">Gewissheit</a>. Das zweifelnde Ringen hat ein Ende.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="9._Buch">9. Buch</h4></div>
<p>Die Vision von Ostia (9. Buch ab Kap. 10/Abschn. 23) stellt ein wichtiges mystisch-poetisches Element des 9. Buches dar. Es handelt sich um die gemeinsame Verzückung von Augustin und seiner Mutter Monika kurz vor ihrem Tod. Dabei geht es um das „künftige <a href="Ewiges_Leben" title="Ewiges Leben">ewige Leben</a> der Heiligen“. Der Aufstieg zu Gott hängt mit der Relativierung des Sichtbaren zusammen. Die ewige Weisheit ist für einen Augenblick berührt, wenn alles andere schweigt (9. Buch Kap. 10/Abschn. 25).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="10._Buch">10. Buch</h4></div>
<p>Als Ausgangspunkt werden drei Thesen deutlich:
</p>
<ol><li><a href="Gottesbeweis" title="Gottesbeweis">Gotteserkenntnis</a> ist Selbsterkenntnis und andersherum.</li>
<li>Es gibt keine Gnadenerkenntnis ohne Sündenerkenntnis.</li>
<li>Diese Erkenntnisse sind kommunizierbar für andere, sodass sie auch solche Erkenntnisse haben können. Daher schreibt Augustin auch sein Buch.</li></ol>
<p>Gotteserfahrung wird analog zu sinnlichen Eindrücken beschrieben, auch wenn die sinnlichen Affizierungen äußerlich sind, während die <a href="Gottesliebe" title="Gottesliebe">Gottesliebe</a> innerlich ist (10. Buch, 6. Kap./8. Abschn.). Dabei unterscheidet er einerseits Gott und Welt in einer anti-<a href="Pantheismus" title="Pantheismus">pantheistischen</a> Abgrenzung, andererseits Welt und Ich (10. Buch, 6. Kap./9.–10. Abschn.).
</p><p>
Bei der Suche nach Gott stößt Augustin auf die Frage nach dem Gedächtnis. Gott ist aber nicht ein Gegenstand, an den ich mich im empirischen Sinne erinnern könnte. Die Suche nach Gott ist die Suche nach dem seligen Leben (<i>beata vita</i> – 10. Buch, 10. Kap./29. Abschn.). Durch diese Verzahnung der Gottesfrage mit der <a href="Gl%C3%BCck" title="Glück">Glücksfrage</a> geht es Augustinus nun darum, das selige Leben im Gedächtnis zu finden. </p><blockquote><p>„Denn ohne es zu kennen, könnten wir es nicht lieben“ (10. Buch, 10. Kap./29. Abschn.).</p></blockquote><p>Das gute Leben hat man schon vorab im Gedächtnis in einer Art eingeborener Idee. Alle lieben das gute Leben und somit die Wahrheit. Denn die Freude am guten Leben ist die Freude an der Wahrheit (10. Buch, 23. Kap./33. Abschn.). Gott ist also nicht außerhalb des Gedächtnisses (10. Buch, 25. Kap./Abschn. 33), da der Mensch ihn in seinem Streben nach Freude und Wahrheit erahnt. Dennoch kommt der explizite Gottesbegriff dann von einer äußeren <a href="Offenbarung" title="Offenbarung">offenbarenden</a> Selbstmitteilung Gottes (10. Buch, 27. Kap./Abschn. 38).
</p><p>Gegen Ende des 10. Buches kommt er auf Jesus Christus als Erlösungsmittler zu sprechen, der zugleich Priester und Opfer für die Menschen ist (ab 10. Buch, 42/Abschn. 67).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="11._Buch">11. Buch</h4></div>
<p>In Form eines Selbstgesprächs mit immer wieder eingestreuten <a href="Gebet" title="Gebet">Gebeten</a> zu Gott enthält das 11. Buch philosophische Betrachtungen über die Zeit. Eine der ersten zentralen Fragen dazu ist, was Gott vor der Schöpfung machte (11. Buch, 12. Kap./14. Abschn.). Seine Antwort ist, dass er nichts machte. Gott war vor der Zeit (11. Buch, 13. Kap./16. Abschn.) und hat sie erst geschaffen (11. Buch, 14. Kap./17. Abschn.) – von daher erübrigt sich die Frage, weil es vor der Zeit auch noch kein Damals gab (11. Buch, 13. Kap./15. Abschn.). Die Gegenüberstellung von Zeit und Ewigkeit hat Augustin von <a href="Platon" title="Platon">Platon</a> und <a href="Plotin" title="Plotin">Plotin</a>.
</p><p>Im Gegenwartserleben (im Sinne von Zeitvergessenheit, wenn man gar nicht merkt, wie viel Zeit verstreicht) erahnt man die Ewigkeit. <a href="Ontologie" title="Ontologie">Ontologische</a> Aussagen („es gibt“/„es existiert“) lassen sich über Dinge machen, nicht aber über Zeit. Weder Zukunft, noch Vergangenheit, noch Gegenwart lassen sich in diesem Sinne greifen. Augustin weiß intuitiv, was die Zeit ist, aber sobald er danach gefragt wird, weiß er sie nicht zu erklären. Das heißt, dass begriffliche Verobjektivierungen der Zeit (ihm) in der Regel nicht möglich sind. Wir reden daher über Zeit in Metaphern des Raumes (lang, kurz).
</p><p>
Augustin setzt sich auch mit der These auseinander, dass es die drei Zeiten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gar nicht gibt (11. Buch, 17. Kap./22. Abschn.). Das stimmt auch insofern, dass es Vergangenes und Zukünftiges nur als Gegenwärtiges gibt (11. Buch, 18. Kap./23. Abschn.). Daher kommt er zu dem kompromisshaften Schluss:</p><blockquote><p>„Es gibt drei Zeiten, die Gegenwart von Vergangenem, die Gegenwart von Gegenwärtigem und die Gegenwart von Zukünftigem. Denn diese drei sind in der <a href="Seele" title="Seele">Seele</a> in einem gewissen Sinne, und anderswo finde ich sie nicht: die Gegenwart des Vergangenen als Erinnern, die Gegenwart des Gegenwärtigen als Anschauen, die Gegenwart des Zukünftigen als Erwarten“ (11. Buch, 20. Kap./26. Abschn.).</p></blockquote><p>Er befasst sich darüber hinaus auch damit, wie man Zeit messen kann (11. Buch, 22. Kap./27. Abschn.). Das funktioniert nicht über Himmelskörper (11. Buch/29. Abschn.), sondern nur in „meinem Geist“ (11. Buch, 20. Kap./26. Abschn.). Bei der Frage, was Zeit an sich ist, kommt er zu dem Ergebnis, dass die Zeit eine Art Ausdehnung ist (11. Buch, 23. Kap./30. Abschn.). Zeit ist Kennzeichen der Schöpfung, sodass Gott selbst außerhalb der Zeit steht und man unser Verständnis von Zeit nicht auf ihn anwenden kann (11,40).
</p><p>Zeit ist nicht objektiv vorliegend in der Welt vorzufinden, sondern Zeit ist eine Ausspannung des Geistes – es handelt sich also um ein <a href="Anthropologie" title="Anthropologie">anthropologisches</a> intersubjektives Phänomen. Unser <a href="Geist" title="Geist">Geist</a> ist der Hervorbringer von Zeitlichkeit:
</p>
<ul><li>Erinnern – Vergangenheit</li>
<li>Anschauen – Gegenwart</li>
<li>Erwarten – Zukunft</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="12.–13._Buch"><span id="12..E2.80.9313._Buch"></span>12.–13. Buch</h4></div><p>
In den Büchern 12 und 13 interpretiert Augustinus die <a href="Bibel" title="Bibel">biblische</a> <a href="Genesis_(Bibel)" title="Genesis (Bibel)">Schöpfungsgeschichte</a> als <a href="Lobpreis_und_Anbetung" title="Lobpreis und Anbetung">Lobpreis</a> auf die „Herrlichkeit Gottes“. Dabei ist eine seiner Hauptthesen, dass Gott unveränderlich ist: Er ist ewig und <a href="Unsterblichkeit" title="Unsterblichkeit">unsterblich</a> und ändert seinen Willen nicht (12,11), was auch mit seiner Unabhängigkeit von der Zeit zusammenhängt (12,12). In der heutigen Dogmatik wird diese Lehre der Apathie Gottes mehrheitlich abgelehnt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Des Weiteren diskutiert er unterschiedliche Auslegungen von Sätzen aus <a href="Genesis_(Bibel)" title="Genesis (Bibel)"><span style="white-space:nowrap;">Genesis</span></a> 1&nbsp;. Daran schließt er grundsätzlich hermeneutische Überlegungen an: Das ganze göttliche Gesetz (also die heilige Schrift) zielt auf <a href="Liebe" title="Liebe">Liebe</a> (12,41), weswegen es paradox wäre, sich über den Texten zu zerstreiten (12,35). Denn verschiedene Meinungen müssen sich auch nicht zwangsläufig widersprechen:</p><blockquote><p>ita cum alius dixerit, ‘hoc sensit quod ego’, et alius, ‘immo illud quod ego’, religiosius me arbitror dicere, ‘cur non utrumque potius, si utrumque verum est’</p></blockquote><blockquote><p>„Wenn daher jemand sagte: ‚<a href="Mose" title="Mose">Moses</a> hat gemeint, was ich meinte‘, und ein anderer, ‚nein, das, was ich meine‘, so glaube ich, würde ich der Furcht Gottes gemäßer sagen: ‚Warum nicht vielmehr beides, wenn beides wahr ist?‘“ (12, 31. Kap./42. Abschn.)</p></blockquote><p>Die Zielbestimmung der Schöpfung ist die Ewigkeit, der ruhevolle, friedvolle <a href="Schabbat" title="Schabbat">Sabbat</a> (13. Buch, 35. Kap. ff.).
</p><div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Programmatik_des_Titels">Programmatik des Titels</h2></div>
<p>Wie Augustinus später bemerkt, hat das Titelwort zwei Bedeutungen: <i><span lang="la">Confessio peccati</span></i> also „<a href="Schuldbekenntnis" title="Schuldbekenntnis">Schuldbekenntnis</a>“ und <i><span lang="la">Confessio fidei</span></i> also „<a href="Glaubensbekenntnis" title="Glaubensbekenntnis">Glaubensbekenntnis</a>“. Oftmals wird noch eine dritte Bedeutung hinein interpretiert: die <i><span lang="la">Confessio laudis</span></i>, die Lobpreisung Gottes. Confiteri bedeutet seinem Wortsinn nach zugeben, feierlich bekennen, verkünden, preisen. Ein Hinaustreten aus der Vorbehaltenheit des Inneren ins Öffentliche. Thema des Werkes sind die Irrwege und die Vollendung des Strebens zur Einung mit Gott, wie in der bekannten Sentenz zu Werkanfang ausgedrückt:
</p>
<dl><dd>„Ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Herr.“ (Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te, Domine., conf. I 1)</dd></dl>
<p>Die <i><span lang="la">Confessiones</span></i> beschreiben in einer Art Selbstbetrachtung Phasen der eigenen geistigen Entwicklung Augustins. Ausdruck findet dies im <a href="Lobpreis_und_Anbetung" title="Lobpreis und Anbetung">Lobpreis</a> an <a href="Gott" title="Gott">Gott</a>, die den Rahmen für die ganzen <i><span lang="la">Confessiones</span></i> bilden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gattung">Gattung</h2></div>
<p>Die <i><span lang="la">Confessiones</span></i> gelten als erste <a href="Autobiografie" title="Autobiografie">Autobiographie</a>, die nicht nur ein Selbstporträt ist, sondern dezidiert historische Züge aufweist.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als gattungskonstitutiv gilt die kontinuierliche Darstellung eines Lebenszusammenhangs. Zudem kann das Werk auch als ein Lob- und Preislied auf Gott aufgefasst werden. Zugleich ist es eine Werbeschrift für das Christentum und steht in der Tradition philosophischer Werbeschriften der <a href="Sophisten" title="Sophisten">Sophisten</a> (Bezeichnung: <i><a href="Protreptik" title="Protreptik">Protreptikos</a></i>).<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Grundmotiv Augustinus’ ist tiefe <a href="Dankbarkeit" title="Dankbarkeit">Dankbarkeit</a> gegenüber der göttlichen <a href="Vorsehung" title="Vorsehung">Vorsehung</a>, die wunderbar über seinem Leben gewaltet hat. Gleichzeitig scheint es so, als wolle Augustinus nicht nur für das Christentum werben, sondern auch eine Lebenshilfe für gläubige Christen bereitstellen. Diese Absicht wird deutlich, wenn er bestimmte Kritikpunkte, die ihm Probleme bereiteten, wie die Gestalt Gottes und die Frage nach dem <a href="Dualismus" title="Dualismus">Dualismus</a> von „Gut“ und „Böse“, ausführlich widerlegt. Das Gestehen seiner eigenen Schuld und die Verweise auf Gottes <a href="Gnade_(Theologie)" title="Gnade (Theologie)">Gnade</a> sollen dem Leser Hoffnung machen und ihn in seinem Streben, ein guter Christ zu sein, ermutigen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p><a href="Jean-Jacques_Rousseau" title="Jean-Jacques Rousseau">Jean-Jacques Rousseau</a> nahm sich Augustinus zum Vorbild, als er seine Lebensbeichte <i><span lang="fr">Confessions</span></i> nannte.
</p><p><a href="Jacques_Derrida" title="Jacques Derrida">Jacques Derrida</a> bezieht sich mit dem Begriff „Zirkumfession“ (im gleichnamigen Text<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) sowohl auf Augustinus’ als auch auf Rousseaus Bekenntnisse.
</p><p><a href="Hermann_Detering" title="Hermann Detering">Hermann Detering</a> behauptet in seinem Werk <i>O du lieber Augustin</i>, die <i>Confessiones</i> seien eine Fälschung des <a href="Anselm_von_Canterbury" title="Anselm von Canterbury">Anselm von Canterbury</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Deutsche_Übersetzungen"><span id="Deutsche_.C3.9Cbersetzungen"></span>Deutsche Übersetzungen</h2></div>
<p>Es gibt mindestens 25 deutsche Übersetzungen der <i>Confessiones</i>.<sup id="cite_ref-forum_ubersetzung_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-forum_ubersetzung-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu den Wichtigsten gehören:
</p>
<table class="wikitable sortable">

<tbody><tr>
<th>Übersetzer</th>
<th>Jahr</th>
<th>Weblink</th>
<th>Anmerkung
</th></tr>
<tr>
<td>Georg Rapp</td>
<td>1838</td>
<td><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.zeno.org/Philosophie/M/Augustinus,+Aurelius/Bekenntnisse">[1]</a></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>Otto F. Lachmann</td>
<td>1888</td>
<td><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.ub.uni-freiburg.de/referate/04/augustinus/bekennt1.htm">[2]</a></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>Graf G. von Hertling
</td>
<td>1905<sup id="cite_ref-:0_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>
</td>
<td><i>Nur die ersten 10 Bücher</i><sup id="cite_ref-:0_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>Alfred Hofmann</td>
<td>1914</td>
<td><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://bkv.unifr.ch/de/works/cpl-251/versions/aug-conf-bkv">[3]</a></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Hermann_Hefele" title="Hermann Hefele">Herman Hefele</a></td>
<td>1922<sup id="cite_ref-:0_8-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></td>
<td></td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Wilhelm_Thimme" title="Wilhelm Thimme">Wilhelm Thimme</a>
</td>
<td>1950<sup id="cite_ref-:0_8-3" class="reference"><a href="#cite_note-:0-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>
</td>
<td>„Übertragung“<sup id="cite_ref-forum_ubersetzung_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-forum_ubersetzung-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Hubert_Schiel" title="Hubert Schiel">Hubert Schiel</a></td>
<td>1950<sup id="cite_ref-:0_8-4" class="reference"><a href="#cite_note-:0-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></td>
<td></td>
<td>„Übertragung“<sup id="cite_ref-forum_ubersetzung_7-2" class="reference"><a href="#cite_note-forum_ubersetzung-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>Carl Johann Perl
</td>
<td>1955<sup id="cite_ref-:0_8-5" class="reference"><a href="#cite_note-:0-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>
</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Joseph_Bernhart" title="Joseph Bernhart">Joseph Bernhart</a></td>
<td>1955<sup id="cite_ref-:0_8-6" class="reference"><a href="#cite_note-:0-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></td>
<td></td>
<td><i>Nahe am Original</i>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Hans_Urs_von_Balthasar" title="Hans Urs von Balthasar">Hans Urs von Balthasar</a></td>
<td>1985<sup id="cite_ref-forum_ubersetzung_7-3" class="reference"><a href="#cite_note-forum_ubersetzung-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:0_8-7" class="reference"><a href="#cite_note-:0-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></td>
<td></td>
<td>„Übertragung“<sup id="cite_ref-forum_ubersetzung_7-4" class="reference"><a href="#cite_note-forum_ubersetzung-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Kurt_Flasch" title="Kurt Flasch">Kurt Flasch</a> und <a href="Burkhard_Mojsisch" title="Burkhard Mojsisch">Burkhard Mojsisch</a></td>
<td>1989<sup id="cite_ref-forum_ubersetzung_7-5" class="reference"><a href="#cite_note-forum_ubersetzung-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:0_8-8" class="reference"><a href="#cite_note-:0-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></td>
<td></td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p>Für allgemeine Literatur zur Biographie und Gedankenwelt des Augustinus siehe den Personenartikel <a href="Augustinus_von_Hippo" title="Augustinus von Hippo">Augustinus von Hippo</a>.
</p>
<ul><li><a href="Johannes_Brachtendorf" title="Johannes Brachtendorf">Johannes Brachtendorf</a>: <i>Augustins »Confessiones«.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, ISBN 3-534-15423-1.</li>
<li>Norbert Fischer, <a href="Cornelius_Petrus_Mayer" title="Cornelius Petrus Mayer">Cornelius Mayer</a> (Hrsg.): <i>Die Confessiones des Augustinus von Hippo. Einführung und Interpretationen zu den dreizehn Büchern</i> (= <i>Forschungen zur europäischen Geistesgeschichte.</i> Band 1). Sonderausgabe. Herder, Freiburg im Breisgau u.&nbsp;a. 2004, ISBN 3-451-28356-5.</li>
<li>Kurt Flasch: <i>Was ist Zeit? Augustinus von Hippo, das XI. Buch der Confessiones. Historisch-philosophische Studie. Text, Übersetzung, Kommentar</i> (= <i>Klostermann-Seminar.</i> Band 13). 2. Auflage. Klostermann, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-465-03374-4.</li>
<li><a href="Winrich_L%C3%B6hr" title="Winrich Löhr">Winrich Löhr</a>: <i>Die Confessiones Augustins – ein autobiographisches Projekt in der Spätantike</i>. In: <a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a>, Bd. 114 (2019), S. 159–187.</li>
<li><a href="Wendelin_Schmidt-Dengler" title="Wendelin Schmidt-Dengler">Wendelin Schmidt-Dengler</a>: <i>Stilistische Studien zum Aufbau der Konfessionen Augustins.</i> Wien 1965, <a href="OCLC" title="OCLC">OCLC</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldcat.org/oclc/494359923">494359923</a> (Dissertation, Universität Wien 1965).</li>
<li>Georg Wunderle: <i>Einführung in Augustins Konfessionen.</i> Literarisches Institut Haas &amp; Grabherr, Abt. Buchverlag, Augsburg 1930.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<dl><dt>lateinische Ausgaben</dt></dl>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stoa.org/hippo/index.html"><i>Confessiones</i></a>, lat. Text mit englischem Kommentar von J.J. O’Donnell</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://individual.utoronto.ca/pking/resources/augustine/Confessiones.txt">Confessiones</a>, lat., <a href="American_Standard_Code_for_Information_Interchange" title="American Standard Code for Information Interchange">ASCII</a>-Text</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hs-augsburg.de/~Harsch/Chronologia/Lspost05/Augustinus/aug_co00.html">Confessiones</a>, ed. L. Verheijen, Brepols, Turnhout 1981 (Tituli capitulorum ex editione J.-P. Migne, Paris 1861, PL 32)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.documentacatholicaomnia.eu/02m/0354-0430,_Augustinus,_Confessionum_Libri_Tredecim,_MLT.pdf">Confessionum Libri Tredecim</a>, <a href="Patrologia_Latina" title="Patrologia Latina">Patrologia Latina</a> 32 (PDF; 36&nbsp;MB)</li>
<li>Confessiones, Sancti Aurelii Augustini opera. Sectio 1, pars 1, Sancti Aureli Augustini Confessionum libri tredecim / recensuit et commentario critico instruxit Pius Knöll. Pragae-Vindobonae: F. Tempsky; [postea] Vindobonae: Hoelder-Pichler-Tempsky, 1896 (Corpus scriptorum ecclesiasticorum latinorum vol. 33) (Edition, Lateinisch)</li></ul>
<dl><dt>deutsche Übersetzungen</dt></dl>
<ul><li>Aurelius Augustinus: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/augustin/bekennt/bekennt.html"><i>Die Bekenntnisse des heiligen Augustinus</i></a> im <a href="Projekt_Gutenberg-DE" title="Projekt Gutenberg-DE">Projekt Gutenberg-DE</a>, dt. Übers. Otto F. Lachmann</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ub.uni-freiburg.de/referate/04/augustinus/bekennt1.htm">Bekenntnisse</a>, Übersetzung von Otto F. Lachmann: Die Bekenntnisse des heiligen Augustinus, Leipzig: Reclam 1888 u.ö.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bkv.unifr.ch/de/works/cpl-251/versions/aug-conf-bkv/divisions/3">Bekenntnisse</a>, aus dem Lateinischen übersetzt von Dr. Alfred Hofmann. (<a href="Bibliothek_der_Kirchenv%C3%A4ter" title="Bibliothek der Kirchenväter">Bibliothek der Kirchenväter</a>, 1. Reihe, Band 18; Augustinus Band VII) München 1914.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/Philosophie/M/Augustinus,+Aurelius/Bekenntnisse"><span style="font-style:italic;">Augustinus’ „Bekenntnissen“</span></a> bei <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">Zeno.org</a>., nach der deutschen Übersetzung von Georg Rapp, Stuttgart 1838</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=0dNpQyatjvQ&amp;list=PLXB9KBC3h-bG8Yn3pgE1SPxfTVC_UZFo4">Hörbuch bei youtube</a> (<a href="Dieter_Hattrup" title="Dieter Hattrup">Dieter Hattrup</a>)</li>
<li><span class="cite">Otto F. Lachmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.augustiner.de/files/augustiner/downloads/Bekenntnisse.pdf"><i>Die Bekenntnisse des heiligen Augustinus.</i></a> (PDF) Bayerisch-Deutsche Provinz der Augustiner (KdöR) mit Sitz in Würzburg,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 1.&nbsp;Juni 2019</span> (Download).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AConfessiones&amp;rft.title=Die+Bekenntnisse+des+heiligen+Augustinus&amp;rft.description=Die+Bekenntnisse+des+heiligen+Augustinus&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.augustiner.de%2Ffiles%2Faugustiner%2Fdownloads%2FBekenntnisse.pdf&amp;rft.creator=Otto+F.+Lachmann&amp;rft.publisher=Bayerisch-Deutsche+Provinz+der+Augustiner+%28Kd%C3%B6R%29+mit+Sitz+in+W%C3%BCrzburg">&nbsp;</span></li></ul>
<p><b>Kommentare</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.augustinus.de/einfuehrung/texte-ueber-augustinus/zeitungsartikel-vortraege/197-tempus-vestigium-aeternitatis-augustins-zeitauslegung-im-11-buch-seiner-confessiones"><i>Die Zeit als Abdruck der Ewigkeit.</i> Kommentar zum 11. Buch der Bekenntnisse</a> aus dem <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.augustinus.de/">Zentrum für Augustinus-Forschung</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-marrou-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-marrou_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Henri-Ir%C3%A9n%C3%A9e_Marrou" title="Henri-Irénée Marrou">Henri Marrou</a>: <i>Augustinus in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten.</i> Aus dem Französischen übersetzt von Christine Muthesius. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1958, S.&nbsp;166.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Schindler: <cite style="font-style:italic">Augustinus</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Theologische Realenzyklopädie (TRE)</cite>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Confessiones&amp;rft.atitle=Augustinus&amp;rft.au=Alfred+Schindler&amp;rft.btitle=Theologische+Realenzyklop%C3%A4die+%28TRE%29&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Marcel Sarot: <cite style="font-style:italic">Apathie. II. Dogmatisch</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG)</cite>. 4. Auflage.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Confessiones&amp;rft.atitle=Apathie.+II.+Dogmatisch&amp;rft.au=Marcel+Sarot&amp;rft.btitle=Religion+in+Geschichte+und+Gegenwart+%28RGG%29&amp;rft.edition=4.&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Günter Niggl: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://users.unimi.it/dililefi/Haas/Corso%202004-05,%20Bernhard/Autobiographie,%20Killy%20Literaturlexikon.doc">Autobiographie</a>, in: Killy Literaturlexikon, Bd. 13, S.&nbsp;65 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Math Osseforth: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://research.vu.nl/en/publications/friendship-in-saint-augustines-confessions-between-social-convent"><i>Friendship in Saint Augustine’s Confessions.</i></a> VU Amsterdam, 2017, <span style="white-space:nowrap;">S. 17–20; 263-6</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 24.&nbsp;Mai 2020</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AConfessiones&amp;rft.title=Friendship+in+Saint+Augustine%E2%80%99s+Confessions&amp;rft.description=Friendship+in+Saint+Augustine%E2%80%99s+Confessions&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fresearch.vu.nl%2Fen%2Fpublications%2Ffriendship-in-saint-augustines-confessions-between-social-convent&amp;rft.creator=Math+Osseforth&amp;rft.publisher=VU+Amsterdam&amp;rft.date=2017&amp;rft.language=en">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Derrida, Jacques: „Zirkumfession“, in: Derrida, Jacques und <a href="Geoffrey_Bennington" title="Geoffrey Bennington">Bennington, Geoffrey</a>: „Jacques Derrida – Ein Portrait“, Suhrkamp: Frankfurt/M. 1994 [frz.: 1991], S.&nbsp;11–323. Vgl. dazu Schumm, Johanna: „Confessio, <i>Confessiones</i>, ‚Circonfession‘. Zum literarischen Bekenntnis bei Augustinus und Derrida“, Fink: München 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-forum_ubersetzung-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-forum_ubersetzung_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-forum_ubersetzung_7-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-forum_ubersetzung_7-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-forum_ubersetzung_7-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-forum_ubersetzung_7-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-forum_ubersetzung_7-5">f</a></sup></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20080530233739/http://www.augustinus.konkordanz.de/forum/entry.asp@Id=110">Augustinusforschung in Würzburg. Christof Müller: Forumsbeitrag.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 30. Mai 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Abgerufen am 22. März 2012.</span>
</li>
<li id="cite_note-:0-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_8-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_8-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_8-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_8-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_8-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_8-6">g</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_8-7">h</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_8-8">i</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Albert Raffelt (Bearb.): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ub.uni-freiburg.de/fileadmin/ub/referate/04/augustinus/bekennt1.htm"><i>Aurelius Augustinus: Confessiones, dt. = Bekenntnisse – UB Freiburg.</i></a> In: <i>www.ub.uni-freiburg.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 26.&nbsp;Oktober 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AConfessiones&amp;rft.title=Aurelius+Augustinus%3A+Confessiones%2C+dt.+%3D+Bekenntnisse+%E2%80%93+UB+Freiburg&amp;rft.description=Aurelius+Augustinus%3A+Confessiones%2C+dt.+%3D+Bekenntnisse+%E2%80%93+UB+Freiburg&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.ub.uni-freiburg.de%2Ffileadmin%2Fub%2Freferate%2F04%2Faugustinus%2Fbekennt1.htm&amp;rft.creator=Albert+Raffelt+%28Bearb.%29">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
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Normdaten&nbsp;(Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4120947-3">4120947-3</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n82046870">n82046870</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/185496919/">185496919</a></span> </div>
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